
Male dein erstes Aquarell
Male dein erstes Aquarellbild Jeden Tag sind wir irgendwelchem Stress ausgesetzt. Auf der Arbeit muss dieses wichtige Projekt pünktlich zum Kunden, in der Mittagspause erledigen
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Jeden Tag sind wir irgendwelchem Stress ausgesetzt. Auf der Arbeit muss dieses wichtige Projekt pünktlich zum Kunden, in der Mittagspause erledigen wir schon mal ein paar kleine Einkäufe, der Wocheneinkauf muss dann so schnell wie möglich zwischen Feierabend und dem Kind aus dem Kindergarten holen erledigt werden. Ach ja, und was wollen wir eigentlich am Wochenende essen? Endlich zuhause switchen wir zwischen den Bedürfnissen des Kindes, Haushalt und der nächsten Mahlzeit.
Na, fühlst du dich angesprochen? Das ist zwar nur ein Beispiel aber wir alle haben eigentlich ständig irgendwelche Dinge im Kopf, die noch dringend erledigt werden müssen. Da ist es wichtig sich auch einmal Zeit für sich zu nehmen.
Ich weiß, das ist nicht immer leicht. Besonders nach einem anstrengenden Arbeitstag, du hast vielleicht auch noch dein Kind ins Bett gebracht und jetzt ist es schon neun Uhr abends. Da willst du vielleicht einfach nur noch auf der Couch ausruhen. Das habe ich auch eine ganze Weile gemacht. Ich konnte mich für nichts anderes mehr aufraffen. Als ich jedoch begann jeden Abend ein kleines Aqurarell zu malen, fühlte ich mich irgendwie noch entspannter, als nach dem Gammeln auf der Couch. Vor allem hatte ich jedes Mal das Gefühl, etwas Sinnvolles geschafft zu haben. Und zwar nur für mich.
Vielleicht magst du es ja auch einmal ausprobieren, du weißt nur noch nicht wie.
Ob die Aquarellmalerei das Richtige für dich ist, kannst du nur herausfinden, wenn du es probierst. Du wirst jedenfalls sehen, dass so ein Bild relativ schnell gemalt ist. Du hast bereits nach kurzer Zeit ein Ergebnis vor dir liegen. Das motiviert. Du brauchst auch keine besonderen Vorkenntnisse und relativ wenig Zeichenmaterial. Außerdem hast du eine große Bandbreite an Darstellungsmöglichkeiten.
Grundsätzlich gilt die Aquarellmalerei als relativ schwierig, was dich aber keinesfalls abhalten sollte. Es gibt Methoden, mit denen du einfach starten kannst. Du musst nur ein paar einfache Dinge verstehen. Zum Ersten trocknet Aquarellfarbe sehr schnell, was den Vorteil hat, dass du schnell Ergebnisse sehen kannst. Du musst dir aber im Klaren sein, dass es dir auf Grund dieser Eigenschaft nicht mehr möglich ist, dein Bild nachträglich zu verändern oder korrigieren.
Die zweite wichtige Eigenschaft der Aquarellfarbe ist es, dass dein Maluntergrund sichtbar bleibt. Das ist wichtig zu wissen, da es keine weiße Aquarellfarbe gibt. Du musst also die Stellen die weiß sein sollen von vornherein aussparen. Mit ein bisschen Übung hast du aber auch das verinnerlicht.
Das Besonderste an der Aquarellmalerei ist wohl, dass es keine weiße Farbe gibt. Weiß “entsteht” vielmehr durch das Weglassen von Farbe. Das bedeutet, man muss von vornherein wissen, wo man weiß sein soll.
Kurz zusammengefasst brauchst du Farben, Papier, Pinsel und eine Mischpalette.
Als Anfänger brauchst du auch nicht unbedingt das teuerste Material. Du sollst ja erst einmal ausprobieren, ob die Aquarellmalerei etwas für dich ist. Solltest du nach einer Weile feststellen, dass du dabei bleiben willst, kannst du jederzeit Material nachkaufen. Ich möchte nur einmal kurz zusammenfassen, worauf du achten solltest.
Es gibt Tuben oder Näpfchen. In den Tuben befindet sich bereichts angefeuchtete Farbe, bei den Näpfchen musst die die Farbe mit einem feuchten Pinsel anlösen. Für mich funktionieren die Näpfchen sehr gut sie sind eine zeit- und platzsparende Variante und eignen sich außerdem hervorragend gut zum Malen unterwegs. Praktischerweise entscheidest du dich für einen kleinen Aquarellkasten, der eine übersichtliche Menge an Farben bereit hält. Bemerke, dass du deine Farben auch untereinander mischen kannst. Solltest du im Folgenden mehr Farben benötigen, kannst du diese auch einzeln nachkaufen. Ein solcher Kasten lässt ich nach dem Gebrauch einfach schließen und platzsparend verstauen.
Dies ist mein erster Aquarellkasten von “Van Gogh”. Er besitzt nich viele Farbtöne aber diese paar sind für den Anfang völlig ausreichend. Zugehörig zum Kasten war auch ein Reise-Aquarellpinsel, welchen man jeweils zu Malen und sicheren Verstauen zusammenstecken kann.
Eine Palette benötigst du um deine Farben zusammenzumischen und beliebig zu verdünnen. Du kannst hierfür erst mal einen flachen Keramikteller oder -schälchen benutzen oder du kaufst dir eine günstige Palette aus Kunsstoff. In vielen Aquarellkästen ist jedoch auch schon eine Palette integriert.
Aquarellpapier ist vergleichsweise teuer, was an seinen besonderen Eigenschaften geschuldet ist. Es muss vor allem viel Wasser aufnehmen können ohne zu reißen. Am Besten entscheidest du dich für den Anfang für ein Format und eine Größe. Vielleicht wählst du erst einmal ein A5 Format, darauf kannst du zum Beispiel auch schnell kleine Karten und Geschenke gestalten. Achte am Besten auch darauf, dass der Block rundum geleimt ist, denn dann kann sich das Papier beim Trocknen wieder gleichmäßig zusammenziehen. Das bedeutet auch, dass du das Papier beim Malen auf dem Block lässt.
Deine Pinselauswahl richtet sich danach, was du malen möchtest. Willst du eher kleine Deteils malen, entscheidest du dich für einen feinen Pinsel. Große Flächen entstehen am besten mit einem großen Pinsel. Für das Malen mit Aquarellfarbe solltest du dich außerdem für Modelle mit Naturhaaren entscheiden. Diese nehmen besonders viel Wasser auf, geben es gezielt ab und verlieren vor allem keine Haare. Für den Anfang genügen vollkommen zwei bis drei unterschiedlich starke Pinsel. Denn auch mit einem hochwertigen dickeren Pinsel kannst du in der Regel kleinere Details malen.
Ich besitzte ganze fünf Aquarellpinsel, wobei ich eigentlich nur die mittleren Drei wirklich nutze. Zum Vor- bzw. Nachzeichnen verwende ich außerdem Bleistift und Pigmentliner und ebenfalls nicht fehlen darf mein Knetradierer.
Hierbei schlage ich dir folgende Vorgehensweise vor:
Lerne deine Farben kennen.
Plane dein Bild.
Male nach Vorlagen.
Male von hell nach dunkel.
Lerne das Nicht-Malen.
Hab nicht zu hohe Ansprüche.
Wie bei jeder Maltechnik solltest du auch bei der Aquarelltechnik die Farblehre kennen. Hierbei möchte ich nicht zu sehr ins Detail gehen. Ich gehe jetzt einfach einmal davon aus, dass du die Grundlagen im Kunstunterricht gelernt hast. Du weißt also, was Grundfarben und was Sekundärfarben sind und wie man diese mischt. Solltest du dein Grundwissen zur Farbenlehre jedoch noch einmal auffrischen wollen, dann schau dir Darstellung des schweizer Maleres und Kunsttheoretikers Johannes Itten.
Wie genau das dann mit deinen Aquarellfarben aussieht, musst du einfach ausprobieren. Auch wie sich Lasur und Lavur auf die Mischung deiner Farben auswirkt, kannst du durch das Austesten der verschiedenen Techniken herausfinden. Lies dazu auch meinen Beitrag “Was ist Aquarellmalerei”.
Wir beginnen zu Anfang eh mit ganz einfachen Motiven, so dass du dich Stück für Stück an deine Lieblingstechnik herantasten kannst. Das können zum Beispiel Blumen sein, Herbstblätter, farbenfrohe Sonnenuntergänge. Du kannst dir auch eine Ausmalvorlage ausdrucken und mit dieser erst einmal die Eigenschaften deiner Farben austesten.
Mische die Farben auf deiner Mischpalette oder setze die einzelnen Farben auf dem Papier übereinander (die obere Schichte muss dabei getrocknet sein) und sieh dir an, wie unterschiedliche Wirkungen entstehen. Du kannst auch ein und dasselbe Motiv öfter malen. Es wird niemals genau gleich aussehen. Das ist ja auch das Spannende an der Aquarellmalerei.
In diesem kleinen Bildausschnitt kannst du beide Techniken erkennen.
Im Wangenbereich des Vogels mischen sich Orange und Blau, indem sie ineinander laufen. Dieses Ineinanderlaufen entsteht, wenn der Untergrund feucht ist.
Ist der Malgrund dagegen trocken, während man eine neue Farbschicht aufträgt, entstehen klare Kanten, wie im Kopfbereich des Vogels zu erkennen. Durch das Übereinanderlagern der Schichten entsteht ein dunklerer Farbton.
Beim Aquarellmalen solltest du dir zu Beginn ganz gut überlegen, was du malen möchtest und wie dein Bild aussehen soll. Denn befindet sich die Farbe einmal auf deinem Papier, ist es sehr schwierig bis unmöglich, diese wieder zu entfernen oder zu korrigieren. Bei deckenden Maltechniken kannst du notfalls einfach noch einmal darüber malen, da die Aquarellfarben aber immer durchscheinen, ist dies hier nicht möglich.
Du solltest dir also vorher Gedanken machen, wo du Farbe aufträgst und wo dein Bild weiß, bzw. hell bleiben soll. Am besten zeichnest du dein Bild ganz leicht mit einem Bleistift vor. Doch Achtung, auch dieser kann am Ende noch zu sehen sein.
Ganz egal was du malen möchtest, du findest für jedes Motiv eine passende Vorlage. Such in Datenbanken wie pexels.com oder pixabay.com nach Vorlagenfotos. Du kannst auch bei pinterst.de schauen, wie andere Künstler ähnliche Motive gemalt haben und dir damit Inspiration holen. Ja, du darfst sogar abmalen, so lange du nicht kopierst, sondern dein eigenes Kunstwerk erschaffst. Und zu Lernzwecken haben schon die großen Künstlern von ihren Vorbildern abgeschaut.
Ich hatte ja bereits erwähnt, dass es bei den Aquarellfarben kein Weiß gibt, was wiederrum bedeutet, du muss Stellen, die Weiß bleiben sollen, von vornherein aussparen. Du beginnst also immer min den hellsten Stellen und arbeitest dann nach und nach die dunkleren Partien heraus. Diese Art zu Malen bezeichnet man übrigens als Negativtechnik. Das erfordert ein wenig Umdenken und etwas Übung aber mit etwas Geduld hast du diese Technik.
Denk daran, du möchtest malen um zu entspannen, nicht um dir zusätzlichen Stress zu bereiten. Also sei geduldig und setze dich nicht selbst unter Druck. Vielleicht gelingt dir gleich von Anfang an ein super Bild, es kann allerdings auch sein, dass du nicht gleich zufrieden mit deinem Ergebnis bist. Lass dich dadurch bitte nicht entmutigen, sondern bleib dran und genieße die Zeit mit dir selbst.

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